Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, er kann gehen

Posted by Zoe on August 7th, 2008

Verabschiedung meines Kostüms
CSD Hamburg

Soetwas gleicht ja eigentlich einer Armutserklärung. Das gleiche Kleid mehrmals zu tragen, genaugenommen vier mal und das alles in nichteinmal vier Monaten - soetwas geht ja eigentlich garnicht. Und doch tat ich es.

nun ist es nicht irgendein Kleid gewesen sondern mein CSD-Outfit, mit dem ich die CSDs in Berlin, Köln und Hamburg sowie das Kylie Minogue Konzert - ja man könnte fast sagen - “bestritten” habe… Auch wenn man mich so manches Mal gefragt hat, ob ich wieder als Phoenix gehen würde, musste ich das bejahen.

CSD berlin

Ein CSD Outfit, in dem allerhand Geld und eine ganze Menge mehr Herzblut stecken, tauscht man eben mal nicht einfach so aus. Es war das erste Mal, dass ich ein Kostüm selber erstellt habe und das kostete mich nerven und viele viele Stunden, Nähzeit, von Pailetten auf ein Korsett. Leute die Nähen können und sich von hinten die Nähnähte ansehen würden, würden mit Sicherheit die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber ich bin stolz darauf.

Ich habe eine ganze Menge Lob für das Kostüm und den Effekt der Flügel bekommen und es hat immerhin für viele Fotos gereicht, die ich nach den CSDs wiederfinden konnte.

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Jetzt ist die CSD-Saison für mich beendet und für das Kostüm sozusagen auch der Lebenszyklus…. Denn vermutlich wird es keinen vierten CSD mehr erleben. Es wird jetzt nach ganz hinten in meinen Schrank gehägt, dorthin also, wo mein Kostüm vom letzten Jahr auch hängt.

Nächstes Jahr gibt es höchstwahrscheinlich ein neues Kostüm, wenn mir denn eine gute Idee einfällt.. Denn frei nach der Devise höher, schneller, weiter muss es eigentlich besser werden als dieses Kostüm…

Kennt jemand eine gute verrückte Modedesign Studentin ;-)


Katzenallergie auf dem Laufsteg

Posted by Zoe on August 7th, 2008

Katzenallergie auf dem Laufsteg

Immer dann, wenn es schnell gehen muss, komme ich mit einem der noch immer zahlreichen Trannyspots um die Ecke, die noch in meinem Portfolio schlummern.

Was ich wohl danach tue?

Egal, heute ist es ein Spot, der zeigt, was passieren kann, wenn man gerade auf dem Catwalk läuft und jemand aus dem Publikum eine Katze dabei hat… Eine ganz starke Katzenallergie hat das Model auf dem Laufsteg, würde ich sagen.


Dr. Sketchy’s Anti Art School - Hamburg

Posted by Zoe on August 6th, 2008

Golden Treasure und Lotti stehen still.
Golden Treasure & Anti Art School Hamburg

Auf der letzten Boheme Sauvage hat uns Hedoluxe ja einen Flyer seiner Dr. Sketchy’s Anti Art School in die Hand gedrückt, die bald im Bassy in Berlin stattfinden wird.. Ein Blick auf seine Homepage liess mich aber erkennen, dass Hedoluxe ursprünglich aus Hamburg kommt und die Dr. Sketchy’s Anti Art School dort bereits seit einer Zeit stattfindet.

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Das ganze ist ein Zeichenevent, bei dem Maler und Zeichner ein Model malen können, dass sich in verschiedenen Posen malen lässt. Das ganze werden eher Skizzen, denn in zwei bis 15 Minuten lässt sich sicher kein vollständig originalgetreue Bild malen… Trotzdem muss man zugeben, dass einige schöne Skizzen dabei herauskommen.

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Das ganze kommt aus new York und Dr. Sketchy gibt es in vielen Ländern und Städten sozusagen als Franchiseunternehmen mit einem Dr. Sketchy in einer Stadt.

Da solch ein Model aber zwischen dem Stillstehen auch mal eine Pause benötigt, gibt es zwischen den Posingsessions immer ein kleines Event in dem gezeichnet wirds, was Hedoluxe sich gerade ausdenkt. Das kann dann die schönste Geburtstagstorte zum einjährigen Jubiläum sein oder der Körper, den man sich schon immer einmal gewünscht hat

Wer bis hierher gelesen hat, weiss mittlerweile wohl ziemlich genau, dass ich beim Event einfach einmal vorbeigeschaut habe - auch da Hedoluxe mich eingeladen hat.

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Nun bin ich ja nicht sonderlich künstlerisch begabt und so liess ich Papier und Pinsel lieber zu Hause und packte stattdessen meine Kamera ein. Künstlerische Arbeit anderer Personen zu dokumentieren muss ausreichen.

Eigentlich sollte Eden Glamorama als Gast auf der Bühne stillstehen, musste aber leider absagen. Sie hatte wohl am Samstag ihren allerersten Auftritt mit einer burlesken show im Queen Calavera und man sagte mir, sie sähe so großartig aus, dass sie auch hätte einfach die Gläser abdecken können um die Gäste in Verzückung zu versetzen… Ich kann es verstehen, sehen die Bilder auf ihrer Homepage doch großartig aus. Zu schade.

Golden Treasure & Dr. Sketchy’s Anti Art School Hamburg

Doch Hedoluxe sorgte für Ersatz. Zum einen Golden Treasure von den Harbour Pearls, die wohl schon einige Male auf dieser Bühne stillstand und zum anderen Lotti, die er wohl schon lange bearbeitet hat, bis sie endlich zusagte. Sie hatte zwar Angst, sie könne es nicht, aber diese Angst war vollkommen unberechtigt und unbegründet. Hat sie doch ein schönes Still-Leben als Prizessin aus dem Froschkönig, als Rollerskate-Girlie oder Liza Minelli abgegeben.

Lotti
Die Naht ist nicht gerade ;-)

Während die beiden Mädels bis zur Erschöpfung stillstanden und der Rest dieses zeichnete, unterhielt ich mich mit Carla der Dame des Hauses und mit Hedoluxe. Ich weiss nun einiges mehr über das Rauchverbot, die Dr. Sketchy’s Anti Art School in aller Welt, über einige Burlesque Models und um das erste Event bald im Bassy.

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Dieses sollten sich alle, die schon einmal einen Bleistift in den Händen hielten und damit mehr als Käsekästchen ausgemalt haben, mit ebendiesem den 18.08 fett im Kalender ausmalen. Das nennt man dann wohl Malen nach Zahlen.

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Egal im Bassy finden sich dann die Gäste Joey Love, Lethal Lily und Molly Crabapple, die Erfinderin von Dr. Sketchy ein und hoffentlich noch viele andere mehr.

In New York soll Dr. Sketchy’s Anti Art School ein Event sein, dass regelmäßig 100-150 Zeichner zusammenkommen lässt. Wer weiss, vielleicht ist soetwas in Berlin ja auch möglich.

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Mein eigener Event Fotograf zum CSD

Posted by Zoe on August 5th, 2008

Ich wünsche jedem einen eigenen Event Fotografen
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Tatjana Taft und die beiden Seemänner in ihren schwimmenden Kisten
aufgenommen in ( ) Berlin, ( ) Köln, (x) Hamburg

Wie meine letzten Beiträge ja schon gezeigt haben, war ich am letzten Wochenende beim CSD Hamburg.

Da meine berliner Hühner allesamt entweder keine Lust oder keine Zeit hatten, musste ich den beschwerlichen 280 Kilometer weiten Weg in die schönste Stadt Deutschlands alleine aufnehmen. Da mich aber mein Lokalkolorid nahezu dazu verpflichtet einem Christopher street Day in Hamburg selbstverständlich beizuwohnen und auch mitzulaufen, machte mir das allerdings wenig aus. Ausserdem bot sich mein ehemaliger Unter-Mieter und Foto-Shooter Olli(e) an, mich die gesamte Strecke als Fotosklave und personal-event-fotograf zu begleiten und massig Fotos zu schiessen…

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Mutter Madonna Erotica von Bitch und Ordensdame Valery Pearl

Mit “die gesamte Strecke” meine ich übrigens tatsächlich die g e s a m t e Strecke, denn ganz entgegen der üblichen Praxis und gänzlich gegen meinen Namen war ich deutlich pünktlich zum Start des CSD dort und konnte vorm Starttschuss noch massenweise Bilder mit Olivia Jones, Valery Pearl und und und machen. Und natürlich liess ich mich nicht lange bitten als Valery meinte “Bleib in der Nähe - wir machen gleich das Gruppenbild”….

Olivia Jones - CSD Hamburg 2008
Hat sich Olivia Jones da eine Kopfbedeckung von Tatjana Taft ausgeliehen?

Normalerweise ist das das Startbild… Dieses Mal startete der Umzug aber komischerweise gerade zu dem Zeitpunkt, als wir an anderer Stelle posierten… Ich glaube Olivia Jones war so schlau, sich frühzeitig zu verdrücken und hat es vermutlich als eine der einzigen auf das echte Startbild geschafft… Das hab ich allerdings nirgendwo gefunden, da vermutlich nichteinmal die DPA oder AP Fotografen den Start mitbekommen haben, weil sie gerade mit uns beschäftigt waren.

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Nun, da es losging, setzte auch ich mich in Bewegung. Weit vorne, hinter dem ersten Wagen und noch vor Valerys Rikscha reihte ich mich ein. Dabei zeigte sich, dass meine Entscheidung dir richtige war: Start mitmachen, und vorne einreihen!

Auf dem ersten Kilometer lief ich einem DPA Fotografen vor die Linse, eine AP Fotografen, dem Videoteam von Hamburg.de und dem vom NDR Hamburg Journal. Olli(e) meinte noch

“Vorne ist richtig, da sind die ganzen fotografen noch ausgehungert”

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Laeticia Snake

Recht hatte er. Gut einen eigenen Fotografen dabei zu haben. Anfangs hatte er noch etwas Bedenken, ob er wohl mitlaufen dürfte. Doch natürlich durfte er. Immerhin hatte er ja mich dabei. Also genaugenommen war das eine typische Win-Win Situation: Ich bekam massenweise gute Bilder von mir und er ebenfalls gute Bilder. …Wie ein einfacher Satz.

Hallo (XXX). Das da ist die einzig wichtige Kamera.

doch helfen kan, dass die Zielperson in das richtige der 20 Objektive, die gerade auf sie gerichtet sind, schaut.

Ich kann also Fotografen nur raten, sucht euch eine Drag, die ihr begleitet und allen Drags wünsche ich eh einen Fotosklaven an die Seite. Olli(e) war dabei ziemlich beeidruckt. Er lief einige Strecke vor mir und kaum stellte ich die Flügel auf, verdunkelte sich die Strasse vor ihm von Fotografen, die alle das beste Foto wollten. Und für das beste Foto mach ich ja fast alles.

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Ricardo M. Hamburgs Star Entertainer No. 1

Dabei verstehe ich bis heute nicht, warum all die Fotografen immer von unten fotografieren müssen, wo sich doch eigentlich langsam herumgesprochen haben muss, dass Trannyfotografie von unten immer schief geht… - Naja nicht immer, aber oft eben…. Den Vogel hat die Fotografin abgeschossen, die auf einmal vor mir auf der Strasse lag. Was lag also ferner, als mich dazuzulegen und mal zu fragen, warum es sie hingehauen hat….

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thx to *Luna*

Und wie es sich für einen echten Zönix gehört, erhob ich mich daraufhin aus der Asche in die Höhe auf den nächstbesten Sicherungskasten. Die beiden Jungs, die da saßen, waren ziemlich verwundert, nahmen es aber mit Humor und halfen mir sogar noch rauf - und wieder runter. So gehört es sich für echte Gentlemen.

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Jaja, der CSD in Hamburg, ein großer Spaß. Ich habe einige Personen gesprochen, die ich genau seit einem Jahr nicht gesehen habe, habe mit Valery Sekt getrunken, mit dem eindeutig süssesten Bunny des gesamten CSD geposed und in einige tausend Kameras geschaut…. Das ganze bei herrlichstem Wetter. Was will man mehr.

das süßeste Bunny des ganzen CSD

…irgendwann etwas zu trinken bei der Sonne. Genau!

Ab also nach Budnikowsky, ein paar Getränke gekauft und einen kurzen Nachpuderstop eingelegt. Dabei hat man mich kaum aus dem Laden gelassen…

Bundnikowsky
schon verrückt.

Olli(e) meinte ich sei eien Posingschlampe… Und er meinte später, er würde nun etwas verstehen, warum ich das alles mache. … Und er sei nächstes Jahr gerne wieder dabei - in Berlin oder Hamburg oder wo auchimmer…

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Er zieht an, was sie ihm aussucht. Das muss Liebe sein.

Fast schon am Ende der Parade kam dann noch Hillary Hollywood auf mich zu, die ich niemals erkannt hätte, aber sie nannte ihren Namen… Also erkannte ich sie… Doch muss ich sagen.. Hillary, Du ein Kostüm erst erklären muss, ist es meistens schwierig… Ich habe die Brigitte Nielsen leider in Dir erst erkannt, als Du mich darauf hingewiesen hast…

Hillary Hollywood

Dann traf ich noch zwei Mädels, die als Flugbegleiterinnen unterwegs waren und mich mit den Worten: “Ihr saht toll aus, als ihr vom Kölner CSD nach Hause geflogen seid.”Eigentlich suchten sie Bilder vonsich in Oldenburg, aber wen fanden sie unter ihrer Suche? Genau Sheila und Mich. So gehört es sich und diese Erkenntnis war ein klasse Ende eines tollen CSDs.

Nun hätte ich mir überlegen können wo ich abends hingehe, aber beides war so spannend nicht. Sowohl die 136° Party, auf der wohl Nina Queer auflegte, als auch die Abschlussparty im Edelfettwerk auf der Biggy van Blond Musik machte, konnten mich nicht überzeugen, eine Geburtstagsparty eines guten Freundes zu versäumen. Die Damen kann ich ja häufig genug in Berlin sehen

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so ich muss mich doppelt entschuldigen:
1. die Bilder sind pixelig, das ändere ich morgen. (done)
2. Die meisten Bilder zweigen mich. Das ändere ich nicht mehr ;-)


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